Als Frauenarztpraxis sind wir grundsätzlich schulmedizinisch tätig und legen Wert auf einen modernen und qualitativ hochwertigen Behandlungsstandard.
Trotzdem sehen wir in der alternativen Medizin eine große Chance, ergänzend und begleitend eine ganzheitliche Therapie anzubieten. Deshalb bieten wir in unserer Praxis Akupunktur und Homöopathie an, um unser Leistungsspektrum zu ergänzen.

Zusatz-Leistungen (IGeL)
Was ist Akupunktur?
Akupunktur ist eine Heilmethode aus der traditionell chinesischen Medizin (TCM), deren Wirkung schon seit mehreren Tausenden Jahren bekannt ist. Die ersten Aufzeichnungen reichen bis ins Jahr 90 v.Chr. zurück. Bei der Behandlung werden mit feinen Nadeln ausgewählte Punkte am Körper stimuliert, die auf den Energiebahnen des Körpers liegen, den sogenannten Meridianen.
Akupunktur wirkt:
• entspannend
• schmerzstillend
• vegetativ regulierend
• antientzündlich
• immunstärkend
Warum Akupunktur?
Viele Frauen wünschen sich eine ganzheitliche Ergänzung zur schulmedizinischen Therapie, die es möglich macht, praktisch ohne Nebenwirkungen die Medikamentendosis zu reduzieren oder gänzlich auf Medikamente verzichten zu können.
Risiken?
Akupunktur ist eine sehr sanfte Heilmethode, die wenige bis gar keine Risiken hat. Es kann an der Einstichstelle zu leichten Blutungen und teilweise Mißempfindungen und einer Rötung kommen. Infektionen sind möglich, aber äußerst selten. Bei der Moxibustion werden die feinen Blätter des Beifußes verbrannt. Dabei entsteht Wärme, die in äußerst selten Fällen auch zu Verbrennungen führen könnte. Bitte informieren Sie uns auch, wenn Sie allergisch gegen Beifuß sind!
Gegenanzeigen?
Falls Sie eine Gerinnungsstörung haben, die zu einer verstärkten Blutung führen könnte, oder blutverdünnende Medikamente nehmen, kann es sein, dass eine Akupunktur nicht für Sie geeignet ist. Das lässt sich im Einzelfall gern in einem persönlichen Gespräch klären!
Kosten?
Die Anzahl der Akupunkturbehandlungen variiert ja nach Krankheitsbild. Es können 1-10 Behandlungen notwendig sein, die meist im wöchentlichen Rhythmus stattfinden. Die meisten privaten Krankenkassen erstatten die Kosten, die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten leider nicht.
Sie kann die Beschwerden vieler gynäkologischer Erkrankungen lindern:
• Zyklusstörungen
• Schmerzhafte Periodenblutung
• Prämenstruelles Syndrom
• Mastopathie
• Wechseljahresbeschwerden
• Fertilitätsstörungen
• Übelkeit und/oder Schmerzen während einer Chemotherapie
Akupunktur kann aber auch helfen bei:
• Migräne
• Spannungskopfschmerzen
• Schlafstörungen
• Erschöpfungszuständen
• Gewichtsreduktion
• Raucherentwöhnung
• Heuschnupfen
• Bluthochdruck
Viele Frauen wünschen sich gerade in der Schwangerschaft eine ganzheitliche Ergänzung zur schulmedizinischen Therapie, die es möglich macht, praktisch ohne Nebenwirkungen die Medikamentendosis zu reduzieren oder gänzlich auf Medikamente verzichten zu können. Auch im Wochenbett können eine Reihe von Beschwerden, z. B. Stillschwierigkeiten und eine Verzögerung der Gebärmutterrückbildung, deutlich gebessert oder sogar vollständig behoben werden.
Eine Akupunktur zur Geburtserleichterung eignet sich vor allem für Schwangere, die sich auf natürliche Art auf die Geburt vorbereiten wollen. Weitere Informationen finden Sie hier.
Heilmethode nach den Grundsätzen der klassischen Homöopathie, die dem Körper ermöglicht seine Selbstheilungskräfte optimal einzusetzen. Diese Behandlungsmethode wird in unserer Praxis von Frau Dr. Sabine Kielkopf-Renner angeboten. Homöopathie ist im Ursprung eine wissenschaftliche Heilmethode mit einzelnen Arzneien, die nach Prüfung ihrer Wirkung am Gesunden auf Grund der individuellen Krankheitszeichen des Patienten nach dem Ähnlichkeitsprinzip angewendet werden.
1796 begründete der deutsche Arzt Dr. Samuel Hahnemann die Homöopathie (Griechisch homoios = ähnlich; pathos = Leiden). Er fasste die Methode mit den Worten zusammen: “Wähle, um sanft, schnell, gewiss und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfall eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden erregen kann, als sie heilen soll“. (Similia similibus curentur) Ausgangsstoffe für die Herstellung homöopathischer Arzneien sind zu ca. 80% pflanzliche Substanzen, zu 15 % sind sie mineralischen und zu 5% tierischen Ursprungs. Durch das spezielle Herstellungsverfahren der Potenzierung, (extreme Verdünnung, Verreibung oder Verschüttelung) kann die Arznei in geringsten Substanzmengen eingesetzt werden. Nebenwirkungen sind dadurch praktisch ausgeschlossen. Die Anwendung ist unter Beachtung der Regeln der Homöopathie auch in der Schwangerschaft und Stillzeit ohne Risiko möglich. Eine homöopathische Behandlung ist möglich bei allen Erkrankungen und Beschwerden, die den Selbstheilungskräften des Körpers zugänglich sind.
In der Schwangerschaft:
- Schwangerschaftsübelkeit
- Sodbrennen
- Ischiasbeschwerden
- Kopfschmerzen
- Beschwerden durch Krampfadern
- Erkältungs- und allergische Krankheiten
- Schlafstörungen
In der Stillzeit zusätzlich:
- Milchstau
- Wochenbettdepression
Aus dem Bereich der Gynäkologie kommen u.a. in Frage:
- Beschwerden im Zusammenhang mit dem weiblichen Zyklus
- Sterilität, Fehlgeburten
- wiederkehrende Infektionen (z.B. Pilzinfektionen, Erkältungen, Blasenentzündungen)
- funktionelle Schmerzzustände
- Wechseljahresbeschwerden
- begleitende Behandlung bei Krebserkrankungen z.B. bei chronischer Müdigkeit
Entscheidend für den Erfolg der Behandlung ist die präzise Erfassung der Symptome. Bei akuten Erkrankungen erfolgt dies im Rahmen einer Homöopathischen Beratung, bei chronischen Erkrankungen ist eine ausführliche Erhebung der gesamten Lebensumstände (Homöopathische Erstanamnese) notwendig. Zur Vorbereitung der Anamnese verwenden wir spezielle Fragebögen.